Oakvale: April on Progress and Conservatism

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    • Oakvale: April on Progress and Conservatism

      Handlung:In Oakvale hält die Kandidatin für die Nachwahl in Haroldesia, Deborah April (SCP) eine weitere Rede zum Thema Progress and Conservatism

      Dear Friends,
      Dear People,

      Ich wurde es oft gefragt, aber ich will dazu auch gerne hier für die Öffentlichkeit etwas dazu sagen: Was bedeutet es für mich in der Social Conservative Party zu sein und was bedeutet konservativ für mich? Das ist eine gute Frage, weil es ja zugleich auch mein Vorgehen beschreiben würde, wie ich als Abgeordneter handeln würde. Welchen Werten ich mich verpflichtet fühle.

      Erstmal, ja, ich bin in der Social Conservative Party weil ich mich als konservativ beschreiben würde. Andere würden mich nun vielleicht reaktionär nenne, fortschrittsfeindlich. Aber ist das wahr? Mitnichten stelle ich mich einem vernünftigen Fortschritt entgegen. Doch entgegen derer die auf Fortschritt um jeden Preis setzen, ist es für mich eben nicht Fortschritt um jeden Preis.

      Mich unterscheiden davon nämlich folgende Dinge: Vernünftiger Fortschritt heißt für mich Weiterentwicklung, nicht Zerstörung von Altbewährtem und von Werten. vernünftiger Fortschritt ist für mich etwas was auf Altbewährtem und Werten als Fundament aufbaut, dieses ergänzt, erweitert, damit harmoniert. Und nicht die Fundamente unserer Gesellschaft in die Luft zu sprengen und etwas neues hinzusetzen. Das ist für mich nicht das was ich unter vernünftigem Fortschritt verstehe und das ist etwas das ich bekämpfen werde. Fortschritt heißt für mich Weiterentwicklung und vor allem Bedachtsamkeit bei dieser Weiterentwicklung, alles andere ist für mich blinder und destruktiver Aktionismus. Reformen wollen bedachtsam durchgeführt werden und lieber gar nicht, wenn der Ausgang zu ungewiss ist. Wenn er ein zu hohes Risiko birgt, ihm bestehende Werte und Geschaffenes geopfert werden muss. Jeder Fortschritt muss langsam und bedächtig darauf geprüft werden. Nicht Fortschritt um jeden Preis, das ist meine Devise. In dem Sinne sehe ich mich als Konservativen.

      Ob die amtierende Regierung diesen Weg geht kann man noch nicht sagen, noch gibt es keine Gesetzesvorlagen von ihr, ja es gab nicht mal ein Programm. Doch schon der Name Progressive im Namen der Partei kann auf diesen Weg weisen, den eines zügellosen und rücksichtslosen und kalten Reformismus und Fortschrittsgläubigkeit, ohne Rücksicht auf Verluste. Und ich sehe diesen Begriff, den des Fortschritts nicht als positiv an. Nicht unbedingt dafür als etwa komplett negatives, ich bin keine Reaktionärin, so sehr mir man dieses vielleicht andichten möchte.. Nur jemand der möchte das nicht alles was wir kennen auf dem Altar des vermeintlichen Fortschritts geopfert wird. Und auch daher bitte ich um eure Stimme. Geht in euch und fragt euch, wollt ihr wirklich Fortschritt um jeden Preis. Und überlegt euch dann das dieser Fortschritt auch heißen kann das ihr morgen ohne Job darsteht, obdachlos seit. Auch dieses ist Fortschritt, ein negativer Fortschritt, aber ein Fortschritt, ein Schritt fort vom Status Quo. Jeder möge überlegen ob ihm dieser Fortschritt recht wäre. Und wenn nicht ahnt er vielleicht warum ich vor Fortschritt um jeden Preis warne. Denn dazu führt es möglicherweise.

      Die Regierung muss nicht so handeln und ich rechne damit das man ihr erbitterten Widerstand leisten wird, plant sie so. Doch die Chance ist noch viel höher wenn sich die Regierung eines festen Mandates dazu sicher glaubt. Eine komfortable Mehrheit und eine kaum existente Opposition. Das muss der Regierung verweigert werden. Wir brauchen eine starke Opposition. Nur damit wird die Regierung auf dem Boden der Tatsachen bleiben, dem Volk auch wirklich verantwortlich und rechenschaftspflichtig sein.

      Daher bitte ich um eure Stimme. Für Politik mit Augenmaß.

      Thank you.
      Deborah Abigail April

    • Nachdem sich mein geschätzter Mitbewerber, Mr. Paddington, nun auch geäußert hat und mich sogar namentlich erwähnt hat, will ich seine Worte doch auch etwas kommentieren.
      Erstmal freut es mich, das er sich auch äußert. Eine Wahl, bei der das Publikum keine Chance hat sich persönlich ein Bild von einem Kandidaten zu machen ist immer schlecht. Und gegen einen Kandidaten zu verlieren, der sich gar nicht äußert ist für den jeweiligen noch unschöner. Somit muss sich keiner von uns Sorgen machen kampflos gegen den anderen zu gewinnen oder zu verlieren. Wer das sein wird, entscheidet ihr. Und ich bin mir sicher, ihr hättet gestraft wenn sich ein Kandidat nur auf seine Partei- und Regierungszugehörigkeit verlassen hätte, das er damit die Wahl gewinnt.

      Ich denke, das Haroldesia wieder eine aktive Interessensvertretung haben sollte, da sind wir uns beide absolut einig. Richtig, Mr. Paddington, Haroldesia braucht wieder eine aktive Interessensvertretung. Wem man das eher zugesteht natürlich das auch erfüllen zu können, das muss jeder selbst schauen. Natürlich sollte der Wahlkampf dafür nicht das einzige Kriterium sein, aber er kann eine gute Richtschnur doch sein. Ich selber habe nie dem House of Commons angehört, daher muss ich passen wie ich mich praktisch schlagen würde. Mr. Paddington hat dem House of Commons angehört...
      Handlung:Hält kurz inne

      ...bzw. hätte diesem angehören sollen, ich sehe gerade das er zwar gewählt wurde, aber sein Mandat anscheinend nie angenommen hat. Anscheinend hatte er im Ausland wichtigeres zu tun als sein Mandat anzunehmen. Aber das sind natürlich alte Kamellen und eine Weile lang her. Ich gehe davon aus das Mr. Paddington, sollte er diese Wahl gewinnen, was natürlich immer im Rahmen des Möglichen ist, dieses Mal zumindest sein Mandat annimmt. Wir sind aber beide damit quasi unbeleckt was die Arbeit im Parlament angeht.

      Auch das er raus stellt Familienvater zu sein, sehe ich als nichts besonderes an. Ich bin Mutter eines Sohnes. Möchte Mr. Paddington mir vorhalten ich würde nicht die Nöte der einfachen Menschen kennen? Think again, genau das hat mich zum Eintritt in die Politik gebracht. Und die einfachen Menschen wollen vor allem ihr auskommen haben, in Sicherheit leben können und ihr Glück finden dürfen. Sie wollen keine Revolutionen. Wollen Sie ein neues Cranberra? In dem Sinne neu das sie Chancen haben, ihr Leben leben können. Aber ob sie grundsätzlich eine neue Ordnung wollen bezweifle ich. Wir brauchen nur in die Länder zu schauen in denen bewaffnete Revolutionäre in blutigen Putschen ihre Regierung stürzten, das Land mit Chaos überzogen und es mit ihren zukunftsweisende politischen Ansichten ins Chaos stürzte. Mr. Paddington wird zwar wohl nicht zur Waffe greifen, aber eine gewisse ähnliche Geisteshaltung muss wohl vorhanden sein. Das was man für zukunftsweisend hält durchdrücken, ohne Rücksicht auf Verluste und wenn es schiefgeht war wahlweise der Westen, oder der politische Gegner schuld, auf keinen Fall können die Ideen gescheitert sein. Das er im übrigen sagt das er weil er Mitglied einer Partei ist zukunftsweisende politische Ansichten vertritt, weil Progressive und so finde ich eine interessante Meinung. Also wird seine politische Meinung immer so wie die Partei der er gerade beitritt? In der alten "Absolutistische Monarchie"-AFC konservativ und jetzt progressiv?

      Abgesehen davon das ich ein Problem mit seiner Grundhaltung habe, sehe ich bei seinem Beispiel des Senates durchaus Potential zur Zusammenarbeit. Die SCP unter Chief Okamo hat sich diese Reform selber noch auf die Fahne geschrieben. Spreche ich von Fundamenten die nicht gesprengt werden sollen, rede ich nicht vom Senat. Mr. Paddington, rede ich von Fundamenten, meine ich solche Dinge wie die Familie unsere Traditionen, unsere Geschichte. Solche Werte bilden ein Fundament was nicht torpediert werden sollte, im Namen von Fortschrittsgläubigkeit. Dieses meinte ich wenn ich davon sprach diese Fundamente nicht zu zerstören. Und Sie sind Familienvater und stellen aber diese Fundamente auf den Prüfstand? Ich hoffe um ihretwillen das ich sie da falsch verstanden habe. Und das sie nicht unsere Familien und die Werte die wir damit verbinden auf dem Altar des Fortschritts opfern wollen.

      Es gibt viele Baustellen die angepackt werden müssen. Aber diese dürfen nicht unkontrolliert und ungebremst durch gewunken werden. Wir dürfen von der PPC nicht erwarten das sie ihre eigenen Vorschläge kritisiert. Wahrscheinlich nicht mal das sich die einzelnen MPs mit den Anträgen richtig befassen, bevor sie ihr ein Aye geben, weil es aus der Feder der Regierung stammt. Vielleicht kritisiert man hinter verschlossenen Türen, aber nicht transparent und ehrlich öffentlich. In der Öffentlichkeit stellt man sich einig zusammen, weil die Hand die einen füttert beißt man nicht und das Mandat und der Regierungsjob sind einem doch immer näher als das Volk. Oder weil man schlicht betriebsblind ist oder sich gar nicht mit dem Thema befasst hat. Aber da hilft sowieso immer die Masche:"Wir haben nix zu kritisieren, weil es nichts zu kritisieren gibt, die Regierung macht tolle Arbeit und die Opposition hört das Gras wachsen." So sieht die (kommende) Kontrolle der PPC-Regierung durch die PPC-Fraktion aus. Ob der Antrag das Land ins wirtschaftliche Ruin stürzt, einen Krieg provoziert, man nehme immer dieses Motto um alle Einwände der Opposition zurückzuweisen. Ein Mehr an Regierungsfraktion heisst ein weniger an Demokratie und Kontrolle. Das ist eine Gleichung die aufgeht. Denn diese Regierung wird nicht durch die sie stützende Partei verantwortlich gehalten, sondern nur durch die Opposition. Und man kann Mr. Paddington und seine PPC- und Regierungsmitgliedschaft nicht auseinanderdividieren. Wer diese Regierung verantwortlich halten möchte, den bitte ich um seine Stimme.

      Thank you.
      Deborah Abigail April